Abschöpfung – ein Eckstein in unserer Anlagestrategie

Ein Kunde hat vor unserem Kennenlernen schlechte Erfahrungen mit Aktieninvestments gemacht. Wie kam es dazu? Er hat zweimal in Aktieninvestmentfonds investiert und in zwei Crashsituationen die Nerven verloren und verkauft. In der Erholungsphase war er nicht mehr dabei. Diese Erfahrungen haben nicht nur viel Geld, sondern auch viele Nerven gekostet. Und zudem die Überzeugung gebracht, Aktien wären nichts für ihn.

Warum ist er heute wieder in Aktien investiert und kann dabei ruhig schlafen? Der Kunde hat sich für eine Vermögensverwaltung mit einem Aktienanteil von maximal 30 % entschieden. Das Geld im Aktiensegment braucht er die nächsten 10 Jahre nicht. Er ist auch deshalb viel entspannter, weil er mit Hilfe der Abschöpfungsstrategie seine Lebenshaltungskosten der nächsten Jahre abgedeckt hat. Als ehemaliger Unternehmer lebt er heute von dem erfolgten Vermögensaufbau.

Unsere Strategie dazu: In Zeiten von guten Wertsteigerungen schöpfen wir schrittweise die erzielten Wertzuwächse ab und legen diese Beträge auf ein separates Haushaltskonto der Familie. Damit werden Buchgewinne zu realisierten Gewinnen. Sie schaffen Sicherheit für die Familie. In guten Zeiten sammeln wir die Schätze ein und horten sie für schlechtere Phasen. Dies fördert die Entspanntheit von vielen unserer Kunden, die von diesen Einnahmen leben und lässt sie auch Durststrecken am Aktienmarkt in Ruhe überstehen.

Diese Vorgehensweise erfolgt immer unter Berücksichtigung der jeweiligen Erfordernisse im Einzelfall. Selbstverständlich wird jede einzelne Strategie nach den individuellen Bedürfnissen der jeweiligen Mandanten ausgestaltet.