Offene Immobilienfonds in der Vermögensverwaltung

Gerade erst haben wir wieder eine aktuelle Aufgabenstellung einer Mandantin vorliegen. Sie hat in München eine Eigentumswohnung zu einem guten Preis verkauft und stockt damit die bestehende Vermögensverwaltung auf. Ihr ist es wichtig, neben der Positionierung mit Aktien auch im Rentensektor möglichst marktgerechte Einnahmen zu erzielen. Aktien sieht sie deshalb primär unter Dividendengesichtspunkten als Substanzanlage mit kalkulierbaren Einnahmen und weniger als spekulatives Element.

Auch bei den Rentenanlagen möchte sie möglichst gute Einnahmen erwirtschaften. Dazu investieren wir für sie in ausgewählte attraktive Investmentfonds, deren Managern es in den letzten Jahren gut gelungen ist, solche Ansprüche zu erfüllen.

Um möglichst breit und damit möglichst sicher aufgestellt zu sein, möchte die Dame einen höheren Anteil als üblich in Form von Offenen Immobilienfonds anlegen. Im Hinblick auf ihr Gesamtvermögen und die vorhandene Liquidität ist die eingeschränkte Liquidierbarkeit von Offenen Immobilienfonds für sie gut zu tragen. Denn diese Anteile müssen mindestens ein Jahr gehalten werden und könnten dann mit einer Kündigungsfrist von weiteren 12 Monaten zurückgegeben werden. Als Gegenleistung erhält sie dafür attraktive Ausschüttungen und eine Gesamtrendite, die je nach Produkt auch weiterhin mit 2-3 Prozent p.a. erwartet werden darf.

Ihr Anteil an Offenen Immobilienfonds am Gesamtdepot beträgt künftig knapp 16 Prozent statt der üblichen 8 Prozent. Damit hat sie insgesamt nicht nur einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Substanzwerten in ihrem Depot, sondern beschenkt sich zudem mit sehr attraktiven jährlichen Verzinsungen.